Alberner Hafen 6

Alberner Hafen Es gibt viele Möglichkeiten Orte zu ordnen, nach thematischen Bezügen, geographischer Lage, chronologischer Entstehung, doch hier wird ganz simpel nach dem Alphabet sortiert.

Orte in Wien von A bis Q

Orte, die uns auffallen, die uns gefallen, über die wir gestolpert sind, uns aus irgendeinem Grund interessant erscheinen, werden gesammelt, und unter dieser Rubrik beschrieben werden. Und wir freuen uns über Beiträge und Anregungen!

Der ALBERNER HAFEN war die erste Station der allerersten SurpriseTour, die wir veranstaltet haben. Er bekommt also einen Ehrenplatz.Hafen anderes Ufer

Gerade noch Wiener Stadtgebiet liegt der ALBERNER HAFEN an der Donau, das Hafenbecken versteckt hinter den massiven Getreidesilos. Heute unter Denkmalschutz wurden diese Zeugnisse faschistischer Bautätigkeit von Zwangsarbeitern in den Jahren 1940 bis 1942 errichtet. Die Silos sind noch in Betrieb, allerdings wird die Ladung nur noch zu einem geringen Teil über den Wasserweg transportiert.

An Wochenenden ist es ruhig, nur die Tauben belagern das Industriegelände. Hinter dem Hafen beginnt das Augebiet. Hier steht man nun wie im Märchen an der Wegegabelung, entweder stundenlang spazieren gehen entlang der Donau (schön), oder den Friedhof der Namenlosen rechterhand entdecken, zwischen den Gräbern stehen und sinnieren (melancholisch wie in Before Sunrise) oder verweilen im Gasthaus Zum Friedhof der Namenlosen (verwegen).

Friedhof der Namenlosen

Diese Entscheidung nimmt einem niemand ab.

Anreise:
Schön anzufahren mit dem Rad, schwieriger schon, weil zeitlich genau zu planen mit der Autobuslinie 76 A vom Enkplatz (U3) bis zur Station Alberner Hafen. Im stündlichen Takt fährt der Bus auch wieder zurück.
Autobus 76 A
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Und bald geht es wieder zum Friedhof der Namenlosen – die nächste Before Sunrise Tour schon am 17. März 2013. ANMELDUNG: bitte via Facebook-Event!