Buddhas Hand eingeweckt 0

Nun wohnen wir ja nicht gerade im Land, wo die Zitronen blühn, die Goldorangen glühn.
Gerade um diese Jahreszeit erfreut uns schon der schrägste Sonnenstrahl. So geschehen Samstag vormittag im Palmenhaus in Schönbrunn und er traf Buddhas Hand!
Eingelegt in ein Marmeladenglas in einer gar hübschen Vitrine vor der MitarbeiterInnentoilette. Wundersame Frucht!Citrus medica

Nun gibt es natürlich noch vieles mehr zu sehen, doch dieser Anblick bildete den absoluten Höhepunkt.
Leider sahen wir im Palmenhaus selbst keine blühenden Zitronen, keine leuchtenden gelben Früchte, doch Amaryllis, Kamelien und Azaleen.

Buddhas Hand, so wird Citrus medica ‚Digitata‘ genannt, ist eine besondere Spielart der Zitronatzitrone. Vom Fruchtansatz ausgehend bilden viele fingerähnliche Auswüchse eine Frucht. Kein Fruchtfleisch, nur Schale, aus der Zitronat hergestellt wird. Die Zitronatzitronen waren die ersten Zitronen, die aus Asien, vor allem aus China, nach Europa kamen. Angeblich hatte Alexander der Große sie im Gepäck. Seither sind sie unverzichtbarer Bestandteil unserer Küche und wer die kandierten Zitronenschalenstückchen nicht rauskletzelt, der genießt sie im Teekuchen, Christstollen, Lebkuchen.